1961 als zweiter Sohn ungarischer Eltern in Brixlegg/Tirol geboren, Schulzeit in Steyr/Oberösterreich
Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien:
Komposition, Klavierpädagogik (IGP I & IGP II, Diplom mit Auszeichnung u Magisterium),Posaune, Harmonikale Grundlagenforschung,
lebt in Wien.
Doktoratsstudium (Musiktheorie) an der Kunstuniversität Bratislava (Abschluß 2009 mit ArtD)
Seit 1992 Lehrauftrag am Joseph-Haydn-Konservatorium Eisenstadt ( Komposition,Tonsatz und Klavier).
Aufführungen eigener Kompositionen u. a. bei:
„Wien modern“ (Ö1, 1992) Konzerthaus Wien,
„Haydnfestspielen Eisenstadt“ (1994 und 2000) Schloss Esterhazy Eisenstadt,
„Niederösterreichischen Donaufestival“ (Ö1, 1999) Festspielhaus St. Pölten,
Zyklus „Kontrapunkte“ der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Ö1, 2000),
„klangfrühling“ Burg Schlaining (2002)
„Zukunft geschieht“, Konzerthaus Wien (2003),
„Haydn meets Nemeth“, ORF Wien (2003),
Österr. Kulturzentrum New York (2003),
„Vier Wände“, Museum Moderner Kunst Wien (2004),
„Frühstück mit Neutönern“, ORF Wien (2005)
„Lange Nacht der Neuen Musik“ (Ö1 2004, 2007)
Kompositionsaufträge u. a. von:
den „Österr. Kammersymphonikern“,
dem Ensemble „Kontrapunkte“,
der Gesellschaft der Musikfreunde Wien,
dem Land Burgenland,
dem Konservatorium der Stadt Wien (composer in residence 2002/3),
dem Museum Moderner Kunst Wien,
der „Wiener Mozart GmbH“
und dem ORF.
Diverse CD-Produktionen (siehe Werkliste)
Kompositionsförderung des BMUK 1991/1994
Kompositionspreis des Landes Burgenland 1995
Theodor – Körner – Preis 2001
Arbeitsstipendium des BKA/Kunst 2004/05
Neben der kompositorischen und pädagogischen Arbeit auch musiktheoretische Vorträge, Gesprächskonzerte und Veranstaltung von Konzerten mit zeitgenössischer Musik (z. B. „los amoi“ 2001-2003, „con-takte“ 2004, „Mozartspracherleben“ 2006)
Musiktheoretische Arbeiten, Vorträge, Gesprächskonzerte:
Bela Bartóks „Contrasts“ – eine Analyse (Diplomarbeit) unter besonderer Berücksichtigung der „Lendvay-Methode“
„Bachs kontrapunktischer Trinitätsbeweis“ – Rhetorik und Symbolik bei J. S. Bach am Beispiel von Praeludium & Fuge in fis-moll aus dem Wohltemperierten Clavier II (gekürzt in: „Prezentacie-Konfrontacie II“, Kunsthochschule Bratislava 2007)
„Suite d´Autriche“ – authentische österreichische Volksmusik als „Kompositionsmaterial“
„Die Zauberflöte“ – das „Aufklärerische“ in Mozarts Musik
„Apokatastasis“ - vom Gedanken zur Struktur
„Haydns Geheimnis“ - zur „gantz neu Besonderen Art“ seiner Kompositionstechnik
„Die Blaue Blume im Harmonischen Garten“ – zum alterierten Septakkord in Schumanns Lied „Am leuchtenden Sommermorgen“
„Neue Tonalität“ - Bartóks drittes Klavierkonzert und die ambivalente Natur der Terz
Klangrede und Musiksprache – zur barocken „Compositions-Wissenschaft“
Mozarts Requiem – eine offene Frage? Mögliche Antwort einer Analyse
Bachs Inventionen als „starcker Vorschmack von der Composition“
Vom Absoluten und Klassischen in der Musik: Mozarts g-moll Sinfonie KV 550
Das Romantische als Abstraktion - Beethovens fünfte Symphonie
Immanente Polyphonie und Rhetorik in Bachs zweiter Partita für Violine solo und Interpretation durch Instrumentation
„Tonsatz“ - Kompendium zur Lehrveranstaltung
„Die Bedeutung der Rhetorik und Symbolik in J. S. Bachs Instrumentalmusik“ (Dissertation 2009)
„Haydn, the progressive“ Erasmus-Intensivprogramm am Joseph-Haydn-Konservatorium Eisenstadt (2009 – 2011)
Beethovens Waldsteinsonate – eine „dramatische Klangrede“
Die „gantz neu Besondere Art“ des Joseph Haydn - innovative Kompositionsverfahren bei Joseph Haydn und ihr Einfluss auf die musikalische Grammatik
„Alchemie und Aufklärung“ – zu Haydns Kompositionsverfahren
„Haydn, Liszt und ihre H-moll Sonaten“ Erasmus-Intensivprogramm am Joseph-Haydn-Konservatorium Eisenstadt
“Mathematische Strukturen in der musikalischen Komposition” Vortrag im math.space, Museumsquartier Wien
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